Die österreichische Tageszeitung
Die Presse, die, wie man mir mehrfach versicherte, in erster Linie wegen ihrer erstklassigen Wirtschaftsglossen höchst lesenswert sei, hat eine
Umfrage zum Heimatgefühl in Auftrag gegeben. Auf Platz drei der häufigsten Identifikationsgründe steht das Essen. Jetzt wundert's mich auch nicht mehr, dass in Thomas Glavinics Büchlein
Der Kameramörder von vier Personen innerhalb von 48 Stunden Folgendes vertilgt wird:
1 Portion Rindsgulasch
1 Portion gebackener Emmentaler
1 Portion Rahmschnitzel
1 Portion Eiernockerln
8 Portionen Spaghetti Bolognese
4 Frittatensuppen
6 Salate (Vogerl-/Erdäpfelsalat mit Kernöl)
2 Frühstücke à 4 (Wurst, Käse, Eier, Marmelade, Gebäck)
2 Jausen à 4 (Geselchtes, Eier, Brot, Kren)
8 Belegte Brote (Streichkäse/Salami)
6
Tüten Sackerln Chips
3 Packungen Soletti
1 Schüssel Erdnüsse
2 Eiskaffee
2 Stück Kuchen
1 Dose Kekse
4 Portionen Vanilleeiscreme
4 Päckchen Waffeln
1 Schüssel Weintrauben
1 Apfel